Protestbuch Rettet das Selketal
Der Sprecherrat der Bürgerinitiative Naturnaher Hochwasserschutz Selke dankt allen, die hier ihre Meinung schreiben.
Wir hoffen auch auf weitere Beiträge, die uns zeigen, wie unsere Bemühungen von den Lesern angenommen werden und freuen uns natürlich über Zustimmung.
Wir wollen auch mit unserem Protestbuch ein fairer Partner der Adressaten unseres Protestes sein - des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt und des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft.
Bei den bis zum 21.05.2010 über 200 eingegangenen Beiträgen befanden sich auch einige, die mit unserem Thema wenig zu tun hatten oder unsachlich formuliert waren. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, daß wir solche Beiträge gelöscht haben und sie auch künftig kürzen oder löschen werden.

Die Einträge stellen nicht in jedem Falle die Meinung der Bürgerinitiative dar.
 
Hier haben Sie die Möglichkeit Ihren Protest kund zu tun.
 
Seite: [ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 ]
 
1.) robert gehfort(Mittwoch, 18. Aug 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Von den Bayern lernen, heißt siegen lernen, die haben in Rosenheim zur Landesgartenschau ehemalige innerörtliche Wasserläufe ans Tageslicht gebracht, so daß die Hochwassergefahr sank. Das könnte man so auch in den Harzgemeinden praktizieren, die an der Selke liegen. Denn, welche Möglichkeiten für den Hochwasserschutz innerhalb des Harzes gibt es schon für die Menschen ? Das Selketal ist schmal, an manchen Stellen sogar steil, da bietet sich wenig Raum für Überflutungsflächen. Die zerstörerische Wirkung von Wasser ist: Menge mal Zeit. Lokal und in großen Mengen kommen zur Zeit Niederschläge danieder, siehe Kirnitzschtal in Sachsen. Aber die Zeit, in der ein Wasservolumen anfällt, ist beeinflussbar. Das fängt an mit dem Aufhören der Kanalisierung von Bächen, insbesondere der Zuflüsse zur Selke, die im geschlossenen Rohr einfach mehr Wucht entwickeln müssen, als ein ungeordnetes System an frischer Luft, sowie die Unsitte, die nach 94 hier eingekehrt ist: Betonmauer, möglichst steil, möglichst hoch, für maximale Fließgeschwindigkeit und vermeintlichen Hochwasserschutz, ja, vielleicht für Mägdesprung, aber nicht für Meisdorf, das is jetz aber auch keine Solidaritätsbekundigung von Mägdesprung: möglichst schnell raus mit den Wassermassen aus'm Harz, und das Harzvorland kann dann sehn, wo es bleibt :(. Nein, Hochwasserschutz fängt bei flachen Flußufern an, setzt sich fort in der Einräumung großvolumiger Steine in's Flußbett zur Umwandlung der Strömungs- in Schall-und Reibungsenergie, Erst wenn das alles getan ist, kann man ein Rückhaltebecken von 3 Meter Höhe bauen, denn das hätte für 94 gereicht. aber nicht erst vor Meisdorf, sondern, vor Alexisbad, dort wo die Wasser der Friedrichsbrunnen die Selke speisen.

 
2.) serge (Montag, 19. Jul 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Die Kleingärten mit ihren minimalen Biotopen sagen: Kein Salz auf den Läwenzahn, kein Salz von Feuerwehrdepot, auf GEhweg. Die Schuhe sind geduldig, in Kleingarten wurde beobachtet, huer, @19.07.10 das Häuten des Kohlweißlings durch die Hornisse, das ist der Fehler an uns Kleingärtner, wir glauben an die FRische Luft des fehlenden Tagebaus für Granite, wo war das ? an der bauernwiese ? die bauarbeiter gehn zum schlafen auswärts :) un d an die luftfeuchtigkeit, aberwennwir unsern grassc hnitt mit autos auc h wieterhin nach assmussstedt fahrn, gibt es kleine rübchen

 
3.) bodo bach(Montag, 19. Jul 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Die Überdimensionalität des geplanten Rückhaltebeckens unterhalb des Falkensteins ist nur eine "Perle" in der Kette der Peinlichkeiten landesregiererischer Landschaftsgestaltung, manche sagen Größenwahn dazu.
Ich darf an die Kläranlagen erinnern, die, gleichfalls in den 90'ern geplant, für eine damalige Bevölkerungszahl, heute unser Trinkwasser verteuern, oder den Bau von Atomkraftwerken an der Elbe, der Elbe, die in Dresden mal wieder Niedrigwasser führt, und bei 28° Wassertemperatur werden die abgeschaltet, mir fällt noch die "Ertüchtigung" sachsen-anhaltinischer Flüsse für die Binnenschifffahrt ein, oder die Privatisierung von Wasserwerken.
Gestern, ja da konnte man noch beliebig umspringen, mit dem Wasserreservoir, aber das war vor 20 Jahren. Heute sind Landwirte gezwungen, das Korn vor der Zeit vom Halm zu holen, wegen Trockenheit.
Spendet die Gelder für den "grünen" Damm im Selketal nach Afrika, liebe Institute für Landwirtschaft und Unterwelt, die haben ZUWENIG Süßwasser.

 
4.) klo(Montag, 28. Jun 2010)
Kommentar zur Homepage: es hülft doch alles nix, die Gummibude in Ballenstedt ist manchen nächstens nicht nur laut, durch Abgasabfuhr, sie birgt auch eine Vergangenheit in sich, ich, klo, war in 1988 monatelang damit beschäftigt,ÖL in Getriebe laufender Maschinen einzugießen, die undicht waren, wie damals da standen: Mischer , Walzer für Gummitransportbänder, also, wenn die vielen 100 Hundert Liter Öl nicht über'n Bach abgeflossen sind, nach Hoym, dann lagern die heit immer noch, unterm Gummiwerk, das is ne Naturkatastrofe !! , ein Ölsee unterm Gummiwerk!, die Gummibude braucht sowieso keiner mehr, eure Braunkohlevergasung will doch keiner mehr... da kann mir einer sagen , wasser will, SED und CDU, alles der gleiche SCHUH, von meiner Seite ein Lob an die Macher von http://rettet-das-selketal.de/, das ist mal eine umgängliche Seite im Web, so wie das Webweb mal gedacht war, regards!

 
5.) A. Westermann(Samstag, 26. Jun 2010)
Kommentar zur Homepage: zum letzten Kommentar:
Die alten Eichen auf den einzigartigen Südhängen des Selketals sind groß und statlich gewachsen, sie erscheinen durch die Weitwinkelperspektive evtl. eiwas klein. Hier sind Teile des FFH-Lebensraumes zu sehen, der so niemals auszugleichen ist. Eichen-Hangwälder mit reichem Totholzanteil.
Auf den Felskuppen wird nie viel Fingerhut wachsen, da sie nicht abgeholzt sind, sondern natürlich schütter bewachsen. Hier leben Spezialisten, wie Graslilie, Katzenpfötchen, Steinbrech, Thymian etc.

 
6.) 65(Donnerstag, 24. Jun 2010)
Kommentar zur Homepage: ein bild spricht mehr als 1000 worte, sage ich da nur zum letzten kommentar, zumal es auf kargem boden der selke begleitenden höhen kaum wachshöhe für eichen gibt, ein wunder, daß sich die kleinen laubbäume da oben so lange halten, wenn die bäume gehen, kommt der fingerhut, in massen auftretend, mehr sorge sollte beim Ausmass der Forststrassen aufkommen, die sind Lastkraftwagentauglich, von vornherein angelegt auf Abtransport von Rohstoff, um in andernorts wieder abzuladen, reagiert als Autobahn von Magdeburg nach Schwerin, mit'm Opel nonstop auf die Autobahn von Ballenstedt nach Rostock, daß die Übererfüllung des Honneckersplans, einer Republik der Geschwindigkeit, da braucht's nur mal ein Blick über'n Tellerrand, Richtung Assmusstedt, zum Galgenberg, die jahrhundertschweren verfolger im namen des kreuzes des sterns wollen an der pfingstwiese ne neue müllkippe machen, dabei duften die pfingstrosen doch gleich grad so schön, ich hör graß wachsen, das seit jahr-10-ten gewachsene müllkombinat am galgenberg einfach plattmachen ? ne, so geht das nicht, die müllmafia zieht ja doch den kürzeren im guten ton. mein vorschlag ist: 1 woch kein zeitungskauf, das macht 10 kg holzleben pro hektar durch unterlassene hilfeleistung für schmierfinken von bild

 
7.) Annette Westermann(Donnerstag, 24. Jun 2010)
Kommentar zur Homepage: Niemand hat die Absicht ........
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/645377/display/21553471

*
 
8.) ringo regenwurm(Freitag, 04. Jun 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Und warum ist das Selketal bedroht, bitteschön ? Weil der Mensch an sich bedroht ist, so sieht's doch aus. Ja, früher hieß es, erst stirbt der Wald und dann der Mensch, aber heute ist es umgekehrt. Entschieden protestiere ich gegen den "Waldfriedhof" in Meisdorf, das ist falsch verstandene Romantik. Der moderne Mensch ist Trägersubstanz von Schwermetallen, wie Goldzähnen und Amalganfüllungen, im menschlichen Kerper befinden sich, oft kurz vor'm Tod, hohe Konzentrationen von Medikamenten, diese Rückstände gelangen in's Grundwasser und damit in den Wasserkreislauf, in's Trinkwasser. Denn vergessen wir nicht, 60% des Trinkwassers wird aus Oberflächenwässern, Wässern aus Quellen, Bächlein, Flüssen und Talsperren gewonnen. Darum macht auch ein Rückhaltebecken bei Meisdorf kein Sinn, die Überschwemmung des Tals würde Myriaden von Käfern und andern Schalentieren das Leben kosten, das wäre eine Überdosis an Chitin für Sumpfpflanzen. Im Frühjahr, wenn die Bäume im Safte stehen und die Vögel Eier kriegen, wird sogar von Privatwaldbesitzern Holz geschalgen. Das läßt den Schluß zu: Is kein Lagerholz nich, bedient den Heißhunger von Zellstofffabriken in SA sowie, die Artenvielfalt beunruhigt den Geldadel, die Bibliotheksmotten könnten ja auf Papiergeld übersiedeln. "Da sprach der alte der Semininolen, noch sehn sie sich vor curare verschonen"

 
9.) hase(Donnerstag, 15. Apr 2010)
Kommentar zur Homepage: Gestern stand in der MZ, 1994 war'n 100jähriges Selkewasser, hier auf der Homepage is
von nem 200jährigen die Rede, und 1000jährig ist die Tradition, ein Projekt von
ideologischem Größenwahn durchzudrücken, sei es auch noch so absurd, von
Rückhaltebecken in Straßberg und Meisdorf würden in 1. Linie Bauherren auf vakantem
Baugrund in Flußaue profitieren, trauen sich bloß noch nicht, kriegen alle 11 Jahre nasse
Füße, die Hobbybürgermeister in ihren Hobbykellern. Schnell sind sie zur Anklage
wegen persönlicher Beleidigung bereit, die Aktenakrobaten, vernachlässigen dabei ihre
verdammte Pflicht und Schuldigkeit, daß Wohlergehen von Bürgerin zu erhalten.
Sachsen-Anhalt gehört zu den Bundesländern mit grenzwertiger Uranbelastung im
Trinkwasser aus'm Wasserhahn. Da kümmert sich niemand drum, nicht mal um die
Kennzeichnung von Uranwerten auf Gänseweinflaschen. Sch... Provinzialismus, und Karl
Heinz Daehre, ein bekennender Fan von Gurkensalat, hat die Kritiker von mangelhaftem
Öffentlichem Personennahverkehr im Mitteldeutschen Rundfunk in der Sendung "Fakt
ist..." als Behinderte bezeichnet. Also, nur her mit den Klagen wegen Beleidigung, wir
haben auch ein Gedächtnis ;)

 
10.) mussfeld(Freitag, 09. Apr 2010)
Kommentar zur Homepage: "Die Selke ist eine der schönsten Flüsse im Harz" is jetz aber ein mutiger Satz, beachtet man die ungenügenden "Abwassereinrichtungen" gastronomischer Einrichtungen ebenda. Haben die eine Lizenz zur ungefilterten Einleitung in die Selke , oder wann ? Ich sag, wie's is, fährste auf'm Selkeradweg von meisdorf her an der zwoten "Gaststätte" vorbei, dann stinkt das nach menschlicher Fäkalie. Das schreckt Touristen ab, das ist nichts. Überhaupt wird nature im Harz als Feind angesehn, man schaue auf den neuen Großen Siebersteinstalstaudamm, das Wasser schießt aus nem unromantischen Rohr am Fuße des Sperrwerks, dafür wurden die Straßen besonders breit ausgebaut. Vielleicht irre ich , und das Gefälle erzeugt im Inneren grünen Strom. Die gesunde Luft im Selketal ist natürlich umumstritten, das ist in der Grundschule "Friederike" in Ballenstedt nicht so, hier werden Kinder gesundheitsschädlichen Abgasen aus Verbrennungsmotoren ausgesetzt. Die Friederiken-Grundschule is jetze aber schon sehr alt, die hatte ihren Standort gefunden, da gab's noch mehr Pferdekutschen, als Benzinkutschen. Aber nein, sogar ein Hort für die Ganztagsschule wurde an der Hauptverkehrsstraße saniert, dabei gibt's so schöne Orte für's Lernen, wie die Allee, oder die Schule am Schloßpark. Erst heute hat Minister Ramsauer die Freigabe für Elektroautos in Leipzig erteilt, die sind leise, schnell, gesund, und, umumwund, werden die knatternden Motorradbanden, die sich kleiden in Gewaltgewanden, balde Puplikum verlieren, tun die Gurken erst erfrieren, summa summarum: lasset den verkehr in der stadt, damit ihr traget die lasten von autoherstellung und benzolverbrauch, siehe irakkrieg, george walker bush is'n terrorist, als solcher aber ausgeblendet von der bundeswehr, fuck off

 
11.) Anwohner(Donnerstag, 01. Apr 2010)
Kommentar zur Homepage: Hallo Merzberger!
Auf Ihre Frage "Sind denn die örtlichen Volksvertreter informiert und wenn ja, warum hört man von denen gar nichts? Was haben die bisher getan?" hat hier erwartungsgemäß niemand geantwortet.
Eine mögliche Antwort:
a) Die "örtlichen Volksvertreter" sind natürlich informiert.
b) Sie sind untätig, weil sie nicht in hochwassergefährdeten Gebieten wohnen. Sie verfolgen ausnahmslos ihre eigenen Interessen und sehen nur ihren eigenen Vorteil. Außerdem würde es ja Arbeit machen, etwas zu unternehmen...
Selbst das positive Beispiel Gatersleben lässt sie kalt.

 
12.) Prof. Dr. R. Würzberg(Dienstag, 23. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: In Meyers Konservationslexikon aus dem Jahre 1897 kann man unter dem Stichwort Selke folgendes lesen:
" rechtsseitiger Nebenfluss der Bode, entspringt bei Stiege im Unterharz, fließt zuerst in nordöstlicher, zuletzt in nordwestlicher Richtung und mündet unterhalb Hedersleben im preußischen Regierungsbezirk Magdeburg. Bis zu ihrem Austritt aus dem Harz bei Meisdorf bildet sie das 22 km lange Selketal, das, von schönbewaldeten Bergen und pittoresken Felsenmassen eingeschlossen, in immer neuem Wechsel die anmutigsten Landschaftsbilder darbietet. ….."
So wie sie vor über 100 Jahren beschrieben wurde, kann man diese Landschaft auch gegenwärtig noch bewundern. Große Teile wurden unter Naturschutz gestellt, da es hier noch eine schützenswerte Umwelt gibt. Von ganz besonderem Reiz ist der Abschnitt zwischen der Selkemühle und der Talmühle, in dem sich unter Naturschutz gestellte Bereiche befinden.
Genau in diesem wohl schönsten Teil des Selketales soll nun ein Hochwasserrückhaltebecken gebaut werden, das schon allein durch seine Größe eine Landschaftszerstörung darstellt. Unvermeidbar würde es dort zu Umweltschäden kommen. Um die Funktionsfähigkeit einer solchen Anlage zu gewährleisten, müsste der Baumbestand der Flussaue mindestens teilweise abgeholzt werden. Bei jedem Anstau der Selke käme es im Rückstaubereich zu Ablagerungen mit allem, was vom Hochwasser mitgerissenen wurde: Geröll, Schlamm, Ast- und Baumwerk sowie Müll. Selbst mitgeführte Mineralölrückstände wären zu befürchten, da bei größerem Hochwasser Überflutungen der Ortschaften oberhalb des geplanten Stauraumes und damit auch Beschädigungen von Ölheizungsanlagen nicht vermeidbar sind. Beim Hochwasser der Elbe im Jahre 2002 bemerkte man bei Annäherung an den Fluss zunächst vor allem den durchdringenden Geruch nach Mineralöl, das aus vielen größeren und kleineren Heizanlagen vom Wasser mitgeführt wurde. Im Selketal würde das vom Wasser abtransportierte Mineralöl im Staubereich wie von einem Ölabscheider aufgefangen und abgelagert werden.
Durch das Rückhaltebecken werden selbstverständlich auch kleinere Flutwellen aufgestaut, die sonst ohne Schäden für die Anlieger abfließen konnten. Nun kommt es immer, wenn die ankommende Wassermenge die Durchlasskapazität der Drosselöffnung im Damm übersteigt, zu Überflutungen und damit zu den Ablagerungen in der Flussaue. Die Zerstörung des einmaligen Naturschutzgebiet "Selketal" ist unvermeidbar.
Das Rückhaltebecken soll für ein Hochwasser mit der Überschreitungswahrscheinlichkeit von 100 Jahren gebaut werden. Sollte es jedoch wie im Jahre 1994 zu einer größeren Flutwelle kommen, strömt der Fluss nach der Füllung des Beckens ungehemmt über den Rückhaltedamm.
Katastrophal aber wäre eine Verstopfung der Abflussöffnung im Damm, verursacht durch das von der Hochwasserwelle mitgeführte Schwemmgut. Auch wenn es nicht zu einem Dammbruch käme, wäre das Rückhaltebecken wirkungslos. Die flussabwärts gelegen Gemeinden, die sich natürlich auf den Hochwasserschutz verlassen, wären in solchen Fällen völlig ungeschützt! Man wird einwenden, dass sich solche Hochwasserwirkungen durch technische Maßnahmen wie z. B. Anbringen von Gittern direkt vor dem Damm verhindern lassen. Aber als Folge der Starkregenfälle im Jahr 2002 brach der Damm eines Rückhaltebeckens bei Glashütte (Sachsen) genau aus diesem Grund, obwohl die Gefährdung eines Staudammes durch Hochwassertreibgut natürlich bekannt war.

Alle hier nur skizzierten Folgen dieses mehr als fraglichen Bauvorhabens wurden bereits ausführlich von der "Bürgerinitiative naturnaher Hochwasserschutz Selke" dargelegt. Mit den sachlichen Vorschlägen der Bürgerinitiative wurde nachgewiesen, dass Hochwasserschutz des gesamten Selketales möglich ist, auch wenn auf das Hochwasserrückhaltebecken bei Meisdorf verzichtet wird.
Man sollte erwarten, dass sich Herr Dr. Aeikens, der verantwortliche Minister, den Bemühungen der Bürgerinitiative nicht verschließt, denn auf der Internetseite des Agrar- und Umweltministeriums heißt es:
"Naturschutz ist ein Instrument, um regionale Entwicklungen in Verantwortung für künftige Generationen nachhaltig zu gestalten. Dabei sollen der Schutz der biologischen Vielfalt, das Streben nach wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und die Erhaltung kultureller Werte vereint werden."
Genau dieses Verantwortungsbewusstsein wird von der Landesregierung erwartet.
Herr Minister, werden Sie Schirmherr des Selketales!


Die Unterzeichner dieses Protestes stammen aus Ballenstedt. Auch wenn sie dort heute nicht mehr leben, sind sie immer noch mit ihrer alten Heimat verbunden.

Dr. V. Claudi, Merseburg
Dipl.-Chem. H. Claudi, Merseburg
Dipl.-Ing. M. Keidel, Remseck
Dr. F. Rösler, Halle
Prof. Dr. R. Würzberg, Radeburg/Sa.


 
13.) Joerg Lorber(Dienstag, 23. Mär 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Eher durch Zufall bin ich auf Ihre Homepage gestossen, um festzustellen wie bedroht das von mir so geliebte Selketal ist.
Ich bin entsetzt.
Ich selbst wohne in Erfurt, fahre aber so oft es geht in den schoenen Harz, obwohl zum Beispiel der Thueringer Wald gleich "um die Ecke" liegt.
Den mag ich aber nicht so, da das Gebiet meist von langweiligen Fichtenmonokulturen und einer relativen Artenarmmut gepreagt ist.
Das scheint mir in einigen Gebieten des Harzes wohl anders zu sein.
Unter anderem im Selketal, wenn ich das als Laie richtig einschatze.
Es ist ein landschaftlich wunderschoenes Gebiet, und neben Bode- und Wippertal ein Quell der Entspannung und Freude für mich ganz persoenlich.
Nicht zu fassen, das dieses Idyll zerstoert werden soll...
Manchmal habe ich den Eindruck, die Leute in diversen Ministerien hassen die Natur und Urspruenglichkeit von Landschaften.
Ich wuensche den Initiatoren und Unterstuetzern Ihrer Initiative allen denkbaren Erfolg. Ich werde selbstverstaendlich auch eine Protestmail an das entsprechende Ministerium in Magdeburg schreiben.
Ueber den Stand der Dinge halte ich mich auf den Laufenden.
Lat but not least werde ich bei jeder Gelegenheit erneut im schoenen Tal wandern gehen.

Viel Erfolg !! Joerg Lorber
Erfurt

 
14.) chaot(Mittwoch, 17. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: @höre mit fünnef, aber so schlimm war das Hochwasser heuer bei Meisdorf auch net. Das Meisdorfer Schloß is trocken geblieben, hat trockenen Auges seine Musik auf Unterhaltung umgestellt. Ist schon klar, die Kulturgüter müssen erhalten werden, dabei darf ich erinnern, auch ein mozart war ein punkt aus verblichner erblassenschaft, und soviel volumen hatte die selke nun im 94'er jahr auch nicht, dass es hoym überschwemmte, nein, erst getel aus ballenstedt machte den acker oberhalb hoyms schwimmfähig, aber das war auch eine besondere wetterlage , 94, eine ausnahmesituation, in der in thale die uferpromenaden der bode tatsächlich unter wasser standen, und allein das ist meine intention, ein jahrhundertereignis, und es wird ein selketal versaut und in strassberg ein neus faschodepot gebaut,a men( in strassberg deponieren sie altölfässer in ufernähe )

 
15.) @merzberger(Samstag, 13. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: "hier ist jahrelang nichts passiert" is ne standortfrage. Die leut an der unstrut leben mit ihrem jährlichen hochwasser, weil dieses fruchtbaren boden für den weinbau importiert. Der Harz ist gar kein Harzer Käse, der Harz ist ein schweizer Käse, im Untergrund durchlöchert vom Bergbau, im Übergrund zugebaut von Beton, im Besonderen in den Flußauen, siehe Thale, erst stand im Bodetal die katholische Kirche, dann das Altersheim und jetzt die Badelandschaft, eine Überdachte, dabei ist doch auch freihimmlig gut zu baden. Im Wippertalstaudammsee ist auch gut baden, aber jetzt wollen die Wippertaler eine 2. Talsperre bauen, das is ne Kaskade, die exponentiell steigende wassergewalt im verbund mit der chaostheorie, die thermometer könn das wetter für 2 wochen nicht vorhersehn, woeher habet ihr das wissen, die unwasser nähmen zu, aktuell is von kleiner eiszeit die rede, wenn im festen aggregatzustand wasser sein volumen erhöht, dann braucht doch so'n sperrdamm auch hinterland, sonst habt ihr nachhr noch 2 kaputte betonwerke, ich bleibe dabei, "laßt der flüssin ihren lauf" sprach schon helmut kohl 1997, und der hat die 2. republik seit 45 gemacht,

 
16.) M. Merzberger(Sonntag, 07. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: Hallo, wir sind hier zu Besuch und wundern uns, dass seit Jahren, fast Jahrzehnten, hier nichts passiert und die Anwohner Jahr für Jahr wieder ihre Angst vor Hochwasser haben müssen.
Deshalb meine Frage: Sind denn die örtlichen Volksvertreter informiert und wenn ja, warum hört man von denen garnichts? Was haben die bisher getan?
Viele Grüße ins Selketal

 
17.) tab-taste(Samstag, 06. Mär 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: danke, anke, hier is von der selke die rede, aber was wäre die selke ohne das selktal ? - ein mäandernder fluss im urstromtal, der harz ist ager keine endmoräne, er ist einmalig im spiel von vulkangestein und erosion

 
18.) Selkenachbar#2(Mittwoch, 03. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: Danke an H.-J. Kühne für seinen Beitrag vom 01.03.2010 !
Er trifft den Nagel auf den Kopf.
Bisher (in diesem Jahr) blieb die Selke noch in ihrem Bett, wie lange noch?
Das Flussbett ist (z.B. in Hoym, beim Sportplatz) zunehmend vermüllt und zugewuchert, da ist noch nie etwas getan worden *).
Geld war und ist genug da, nach 1994/1995 ist noch nicht einmal alles Landesgeld abgerufen worden, sondern z.T. verfallen!
Wir bezahlen mit unseren Steuern Monsterämter und -behörden (LHW 400 „Beschäftigte“!), ohne dass etwas Sichtbares und Nützliches geschieht.
Das Gemeine an der Sache ist, dass die Naturschützer (ob sie nun Recht haben oder nicht; man muss auch manchmal übertreiben, um überhaupt gehört zu werden!) als Alibi für die behördliche Untätigkeit missbraucht werden: Zitat TSB „…Prüfungen im Rahmen des Naturschutzes verzögerten die Planungen und den Bau bis zur heutigen Zeit.“.
*) Ist es nicht schön, dass es trotzdem noch Stellen gibt, wo man Akustic-Doppler-Current-Profiler-Schiffchen fahren lassen kann (MZ vom 03. März 2010)?

Außerdem: Bald kommt ja wieder der jährliche Betriebsausflug, genannt „Gewässerschau“…, frische Luft ist ja so gesund, nach dem langen Jahr im Bürosessel!

Wir sollten uns immer wieder vor Augen halten: WIR bezahlen diese Leute!

 
19.) H.-J.Kühne(Montag, 01. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: Hallo,

als Anwohner mit regelmässiger Erfahrug, was Hochwasser für Grundstücksbesitzer bedeutet, habe ich diese Diskussionen satt.
Tut endlich etwas dagegen! Was,ist mir egal, Hauptsache die Maß-
nahme ist wirksam!
Die Ökospinner, die sich hier gegen das RHB zu Wort melden, wohnen garantiert weit genug weg vom Wasser.
Fakt ist, daß sich das Flußbett seit der Begradigung und Einfassung
in den 60er Jahren um ca. 40cm erhöht hat. Durch die größere Fließ-
geschwindigkeit wurde Geröll abgelagert, welches auch enlich mal
wieder durch ausbaggern entfernt werden müßte.
Bäume und wucherndes Gehölz an und in der Seke sollten innerhalb der Ortslagen gepflegt werden.
Hier wo seit Jahrhunderten sich Menschen angesiedelt haben, sollen
diese jetzt vor der Natur zurückstecken?
Das kann es ja wohl nicht sein....

MfG
H.-J.Kühne

 
20.) schlemihl schoschon(Montag, 22. Feb 2010)
Kommentar zur Homepage: eine talsperre unterhalb von mägdesprung - eine provinzposse. will
man eine hochwasserwelle mittels rückhaltebecken abebben, dann wär
alexisbad ein guter standort, ein natürlicher platz für's
zementgiessen zwischen erstarrtem stein, seid ihr doof , oder was ?
früher war hier alles meer, und da hat sich auch keiner aufgeregt.
die cdu-apokalyptiker, die mit unterbrechung seit 1990 hierrumlaufen
sollten sich mal ins geschichtsbuch schreiben, daß saumagen gehirn
verkleistert, oh, ja, in braunlage wird freibrüstig
schlittengefahren, schmilzt dahin im ozean ozonaler disharmonie

 
21.) ole oglallah(Donnerstag, 18. Feb 2010)
Kommentar zur Homepage: 1994 war ein hochwasser ovn der selke, aber das lag nich am fluss,
sondern der abholzung von wäldern im unterharz, man kann sich das so
vorstellen: die ausgedehnten weideflächen sowie die versiegelung des
bodens führte zum schnelleren abfluss des mediums, da ist auch
nicht die sonne dran schuld gewesen, wie neueste schneeschmelzen
zeigen, allein die ausdünstungen des weissen mannes, hervorgerufen
durch kuhweiden und biberfallen lassen die mufflons, importiert aus
korsika, schneller rasen, die brd is nich gut für'n harz, erst
nahmen sie uns die manufakturen, wie mertik, jetzt wolln sie uns
arbeitslosen auch noch das liebste nehmen, die natur, brd, fahr
selber die gülle.

 
22.) carl cherokee(Donnerstag, 18. Feb 2010)
Kommentar zur Homepage: bezugnehmend auf ihr home-verzeichnis, würde die selke in den auen
nicht über die ufer treten, dann wärs's keine aue und zu den kleinen
orten, wie z.B. meisdorf, kann unsereins nur das haupt schüchteln,
meisdorf blüht an den hängen des selketals, fragen sie mal alte
meisdorfer, der ortskern liegt oberhalb der aue, was direkt am
flusse liegt, is das wasserwerk, und das is auch gut so, nur, das
beschwert sich nie über überschwemmungen, komisch, nicht ? die natur
muss sich eben den cdu-proleten anpassen, und nicht umgekehrt,
siehe: saalekanal, dort ist von schiffen mit flachem tiefgang die
rede, bis heute werden sie nicht gebaut, so auch in meisdorf, oder
kukkuksermsleben oder starhedersleben: grundstück 1 m entfernt vom
wasser, doch es steht im keller, durch gestautes grundwasser, also,
pass er !

 
23.) Tilo Tecumseh(Samstag, 13. Feb 2010)
Kommentar zur Homepage: 1994 trat die Selke über die Ufer, und recht hatte sie, 1994 war das jahr , wo Helmut Kohl Bundeskanzler von Deutschland und Angela Merkel Bundesumweltministerin für Finanzen und Rechtes Gedankesgut war, recht tat sie , die gute,

 
24.) olaf olympia(Samstag, 13. Feb 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: die geschwindigkeit der emotionen, hervorgerufen durch primäre ereignisse ist es, die uns umbringen, man sehe sich die pläne der betonmafia ohne stahlstützen an , in köln und vancouver, die schoh muß weitergehn, immer neue rekorde werden von olympia erwartet, darum die schnelle schlittenfahrt im lnade der inder, - die zukunft liegt in der veränderung, so wie die selke täglich ihren lauf ändert, das liegt an dem unterschied, wo das wasser in der kurve 2 geschwindigkeiten hat, innen langsam außen schnell, weil , Fluß is fluß, alles hängt zusammen, die bleierne ente schwimmt ja auch in der tiefe gleich schnell, wie am Rand, siehste, sowie die selke nur umgeben is von den harzbergen aus feldspat, quarz und glimmer, machts die betonmafia nur schlimmer, wenn sie ihren piephahn rausholt, damit ganze Flüsse versolt, amen, liebe brüder und schwestern im herrn, ein fehlender damm im selkedamm bewahrte 1994 meisdorf vor dem gau, dem eindringen von wasser in's parterre, die fliehkraft erst ist es gewesen, die gab euch besen zum rosinenpicken, willste naturkräfte sehen, mußte erdäppel in den anden pflücken, hiroshima

 
25.) fridolin bucklzwerch(Montag, 08. Feb 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Ungewöhnlich durchgehend kalt ist heuer der Winter. Da gefriert der Boden, auch der von Flüssen, die Sohle. Selketalmühlenbesitzer können ein Lied davon singen, daß sich dabei Grundeis in Flüssen bildet, das steigt nach oben und staut den Wasserfluß. Mit Motorsägen haben sie an Brücken das Oberflächeneis abgetragen, mit schweren Bulldozern das Eis aus Selke geholt. Dafür wurde Auenholz geschlagen und Erdboden verdichtet, was soll'n da im Frühjahr noch wachsen ? Sogar Sprengstoff wollten die Floriansjünger schon entzünden zur Vermeidung von Mühlenvereisung, ich hab's genau gesehn, im Mitteldeutschen Rundfunk. Nein, vom Grunde des Flusses her kam das Eis, meinetwegen in Mägdesprung oder Straßberg, um an der Selketalmühle das Wasser zu stauen, ja, da müßte sich meiner Meinung nach der Wirt und Müller von der Selkemühle mal fragen, warum gerade bei ihm das Nadelöhr für den Fluß besteht, liegt daß vielleicht an Bebauung in Flußaue ? Und nicht immer gleich die DDR-Feuerwehr rufen, die wollten schon eine sozialistische Staumauer im Selketal bauen, wenn auch keine Nationale, schaut Euch Wippra an, die soffen trotz Talsperre ab, oder , gerade drum

 
26.) Selkenachbar(Dienstag, 12. Jän 2010)
Kommentar zur Homepage: Nachtrag #3:

Zitat aus MZ vom 12.01.2010, Seite 3:

…“Die Speicher an den Talsperren sind leer, sagt Henning, an der Rappbodetalsperre werde gerade noch nachreguliert.“…

Wenn also zutrifft, was
a) Frau Westermann am 06.01.10 im Wochenspiegel mitteilte,
b) Herr Henning am 12.01.10 mitteilen ließ,
kann man nur ausrufen:
Das ist aber schnell gegangen!

 
27.) Selkenachbar(Dienstag, 12. Jän 2010)
Kommentar zur Homepage: Nachtrag:

Wie man hört, ist der Wasserstand der Saale in Thüringen (z.B. Saalfeld) auffällig hoch.
Mutmaßlicher Grund: Das Wasser aus den Talsperren wird z.T. abgelassen, um Platz für evtl. Hochwasser zu schaffen.
Wenn das stimmt, Hut ab!

Aber was soll´s, hier an der Selke interessiert das sowieso niemanden.
(Es geht auch schlicht und einfach nicht, dazu müsste ja der Direktor des LHW dem Direktor des TSB - beide heißen Henning - Erlaubnisse oder Anweisungen geben.)

Offenbar hat bisher niemand den Artikel von Frau Westermann gelesen. Es hätte einen Presse-Aufschrei geben müssen!
Für die regionale Presse und die Herren Politiker gibt es natürlich Wichtigeres, z.B. das Eröffnen von Rassegeflügel-Ausstellungen…

Warten alle sehnsüchtig auf den Meisdorf-Damm ?

PS: Diese Webseite sollte gelegentlich aktualisiert werden. Seitenlange Dateinamen sind z.B. nicht mehr üblich.

Nachtrag #2:
Hat womöglich in Niedersachsen jemand den Artikel von Frau Westermann gelesen???

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/ticker&listid=1018973650056&aid=1260597743458


 
28.) Selkenachbar(Freitag, 08. Jän 2010)
Kommentar zur Homepage: Selke-Hochwasserschutz…in Wochenspiegel ASL vom 06.01.2010

Frau Annette Westermann von der Bürgerinitiative naturnaher Hochwasserschutz sei herzlich gedankt für den spannenden und informativen Artikel „Selke-Hochwasserschutz für 2010 schon versäumt“ im Wochenspiegel Aschersleben vom 06.01.2010 !

Hier ein Ausschnitt für die Macher dieser Webseite und den einen Mitleser:
…“Diese Nutzungsmöglichkeit (der über 20 Teiche im Harz für den Hochwasserschutz) ist dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz Sachsen-Anhalts bekann, im Hochwasseraktionsplan Selke werden solche Möglichkeiten genannt.
Aber schauen wir uns die Teiche und Talsperren im Harz an, so sind sie zur Zeit randvoll mit Wasser gefüllt…die große Chance, den Unterlauf vor Frühjahrshochwasser zu schützen, ist wieder einmal vertan.“…“Derzeit gefüllte Teiche im Oberlauf lassen vermuten, dass Hochwasserschutz weder gewollt noch erstrebenswert ist.“…
Diesen Aufsatz werden die Versicherungen mit Interesse lesen. Sie wissen jetzt , an wen sie sich im Schadensfalle mit Regressforderungen zu wenden hätten.

Wer vor diesem Artikel die Augen ganz ganz fest zukneifen muss und wird, sind die Bürgermeister und „Volksvertreter“ der Anliegergemeinden.
Sie müssten ansonsten unverzüglich tätig werden. Brauchen sie aber nicht, ihre Häuser stehen ja nicht in hochwassergefährdeten Gebieten. Außerdem macht so etwas natürlich Arbeit.
Aber: Sollte es nicht vielleicht möglich sein, mit vorgehaltener Wasserpistole wenigstens einen der 500 (fünfhundert !!!) - von uns Steuerzahlern mit fetten Gehältern und Pensionen versorgten - „Bediensteten“ der Monsterbehörde LHW Sachsen-Anhalt, (siehe dort das „Organigramm“ - ein Skandal! - im Vergleich zu 2008 jedoch schamhaft deutlich abgespeckt!) dazu zu bewegen, sich einmal aus seinem Sessel zu erheben und sich dieser Sache anzunehmen?
Man könnte ja inzwischen ein bisschen Wasser aus den Talsperren und Teichen ablassen („Abgabe“), um den Hochwasserrückhalteraum zu erhöhen.
Für den Wasser-Verlust müsste allerdings Herr Henning (hier mal nicht als Chef des LHW sondern des TSB !) durch eine Gehaltsverdoppelung entschädigt werden.
Geld ist ja genug da, wie man dem nächsten Schwarzbuch garantiert wieder entnehmen kann…



 
29.) namenlos(Montag, 04. Jän 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: mein resümee: das neujahrskonzert in quedlinburg gibt's für 24 Euro, oh ja, genau das Quedlinburg, das Mertik ausgestossen hat, die Meß - und Regeltechnik, gerade im anschwellenden und abfallenden Pegel von Strömen sollte man die Werte nicht aus'm Auge verliern, die Neinstedter Anstalten haben eine Umgehungsstrasse genehmigt. Wo soll das noch Hinführn, wenn nich in's Nirvana ? Rote Handschuhe tragen alle Ballerstaller Spender der Alleeillumilation, Leit, die auch morgen noch im Hirschteichtal Steinpilze sammeln wolln, werden als bremser abgehalftert, so geht's ja nun auch nicht, wo hat sie euch denn hingebracht, die klimakatastrofe , die holländische ? zum abbau der windbarrieren an der Hohe, so sieht's doch aus, : "Das , was wir heute essen, werden wir morgen wiederkaun". Der Mond ist aufgegangen, die helle Sternlein prangen, m himmel, hell und klar, der blick, vom mond zum glück, is nur 10 kilometer dick, drum schlafe ruhig weiter, mit dein bmw, gefreiter

 
30.) johannes(Dienstag, 01. Dez 2009)
Kommentar zur Homepage: Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein." - Christian Morgenstern

 
Seite: [ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 ]
 


Ein kostenloses, werbefreies Gästebuch von Gratis Gästebuch Network - Umsonst / Gratis / Werbefrei