Diskussionsforum Rettet das Selketal
Der Sprecherrat der Bürgerinitiative Naturnaher Hochwasserschutz Selke dankt allen, die hier ihre Meinung zu unserem Thema schreiben - Erhalt der Natur bei ausreichendem Hochwasserschutz.
Wir hoffen auch auf weitere Beiträge, die uns zeigen, wie unsere Bemühungen von den Lesern angenommen werden und freuen uns natürlich über Zustimmung zu unseren Argumenten.
Wir wollen auch mit diesem Forum ein fairer Partner der Adressaten unseres Protestes sein - des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt und des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft.
Beiträge, die sich zu unserem Thema äußern, werden in das Forum übernommen. Bei denen, die damit wenig zu tun haben, unsachlich formuliert oder anonym sind, behalten wir uns Kürzung oder Löschung vor.

Die Einträge stellen nicht in jedem Falle die Meinung der Bürgerinitiative dar.
 
Hier haben Sie die Möglichkeit Ihre Meinung zu äußern.
 
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157.) Prof. Dr. R. Würzberg(Mittwoch, 13. Apr 2011)
Kommentar zur Homepage: Wir appellieren an die Landesregierung, eine seriöse Untersuchung zu den Vorschlägen der Bürgerinitiative durchführen zu lassen. Die Zielstellung einer solchen Untersuchung kann nur darin bestehen, Hochwasserschutz bei Erhaltung des Naturschutzgebietes Selketal zu erreichen!

Dr. Eckhart Schulz, Dresden
Prof. Dr. Roland Würzberg, Radeburg

 
156.) Miriam Bergmann(Samstag, 12. Feb 2011)
Kommentar zur Homepage: JEDER Selkeanwohner, der im Hochwasser-Januar 2011 Wasser im Keller hatte, wird es IMMER bei erhötem Grundwasserspiegel im Keller haben !
Der Selkepegel im Januar 2011 war nur wenig erhöht, eine Gefahrenstufe wurde nicht erreicht. Da das Kellerwasser der Selkeauenbewohner eindeutig Grundwasser oder sehr selten Qualmwasser war, werden die Keller durch den Damm NICHT im Geringsten GESCHÜTZT.

Auch mit Damm im Selketal werden die Keller voll sein. Spätestens der Januar 2011 hat dies einmal mehr bewiesen.

Setzen wir uns also für den Schutz des einmaligen europäischen Natur-Schutzgebietes ein und kämpfen für echte Lösungen zum Hochwasserschutz.

 
155.) Seelandbewohner(Montag, 17. Jän 2011)
Kommentar zur Homepage: Es ist mal wieder passiert!
Am Sonnabend, dem 15. Januar 2011 trat die Selke in Hoym über die Ufer und ergoss sich in die stadtseitigen Grundstücke vor dem Sportplatz, also nicht etwa in die ausgewiesene unbewohnte Retentionsfläche rechts des Flusslaufes. Dort hat die Uferböschung gehalten, die Retentionsfläche blieb völlig trocken!
Gemerkt hat das wieder mal niemand, weder die MZ vom 17.01.2011, noch von der Stadtverwaltung wurde irgendjemand gesehen. Laut MZ hielt sich der Pegel in Hoym „im grünen Bereich“ (O-Ton Stadtwehrleiter).
In Gatersleben wurden 20 000 Sandsäcke gefüllt und an den Ufern entlang der Selke verteilt, was richtigerweise von der Ortsbürgermeisterin Edith Hüttner und der Seeland-Bürgermeisterin Heidrun Meyer gelobt wurde.
In Hoym war die Feuerwehr damit beschäftigt, einen kaputten Schlauch zu reparieren, während 30 Meter weiter die Selke das Ufer durchbrach. Das aus einem Keller auszupumpende Wasser habe, wie die Feuerwehrleute sagten, mit der Selke nichts zu tun, das sei Grundwasser. (Natürlich steigt auch das Grundwasser, wenn das Oberflächenwasser nicht abfließen kann!).
Gegen den Uferdurchbruch (wie gesagt nicht auf der Seite der Überschwemmungsfläche, sondern ortsseitig!) könne man nichts tun, weder Sandsäcke noch ein kleiner Durchstich flussrechtsseitig würden helfen.
Bis 2025 (!) wird also weiterhin nichts geschehen. An allem seien „die Grünen“ und die Bürgerinitiative schuld, sagt der örtliche Volksmund. So falsch diese Aussage auch ist, sie eignet sich hervorragend als Begründung für das weitere jahrzehntelange Nichtstun der millionenverschlingenden Ämter und Behörden, ein Skandal!
Übrigens ist es den betroffenen Bürgern scheißegal, ob das Wasser im
Keller grün, rot, schwarz oder gelb ist!

 
Antwort der BI :
Sehr geehrter Seelandbewohner !

Besten Dank für Ihren Situationsbericht und für Ihre Einschätzung, daß wir nicht schuld an dem Hochwasser sind.
Wir sind der Ansicht, daß sich diese Schuldzuweisung überhaupt nicht als Begründung für das Nichtstun eignet, denn wir haben seit dem Jahr 2000 unsere Alternativen mit dem LHW diskutiert und wurden ignoriert.

Wünschenswert wäre es, wenn aus diesem Hochwasser Schlußfolgerungen für die Verhütung künftiger Schäden z.B. durch sinnvolle Festlegung von Retentionsflächen gezogen würden.

Mit freundlichem Gruß
D Mahlo

 
154.) Seeländer(Freitag, 14. Jän 2011)
Kommentar zur Homepage: Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wünsche allen Befürwortetn ebenfalls einmal ein regelmäßiges Hochwasser im Haus!!! Und dann sprechen wir nicht wie bereits genannt von 30cm (was schon schlimm ist) sondern von 180cm.
Wann werden Sie denn verstehen, dass konkrete Maßnahmen notwendig sind um die Anwohner der Selke zu schützen??
Sicherlich haben Sie auch Vorschläge, aber unter uns gesagt, diese sind doch soweit von der Realität entfernt, dass es Ihnen doch eigentlich peinlich sein müsste, so etwas überhaupt zu veröffentlichen.
Ich kann Ihnen nur einen Rat geben, fahren Sie dieser Tage doch einmal an der Selke entlang und sprechen Sie mit den Anwohnern in den betroffenen Gebieten. Nebenbei können Sie sich dann auch einmal den aktuellen Wasserstand ansehen. Vielleicht begreifen Sie dann, dass diese Wassermassen selbst bei einer Umsetzung all Ihrer Vorschläge noch nicht einmal ansatzweise gebändigt werden können. Von einem Jahrhunderthochwasser wie 1994 einmal ganz zu schweigen.
Und an all die Schlaumeier hier, die noch nicht einmal auf der Landkarte zeigen können, wo die Selke fließt bzw. das Selketal liegt ... behalten Sie doch bitte Ihre Meinung für sich und nutzen die Zeit für etwas Sinnvolles.
MfG
PS. Leider werde ich auch keine Spende überweisen, obwohl Sie ja direkt herzergreifend dazu aufrufen.
 
Antwort der BI :
Sehr geehrter Seeländer !
Wir brauchen Ihren Rat nicht, um uns das derzeitige Hochwasser anzusehen, schließlich wohnen viele Mitglieder unserer BI im betroffenen Gebiet. Zum Glück ist es ja nicht so schlimm geworden, wie zu befürchten war. Daß es Bewohner der Selkeaue gibt, die nicht so hysterisch reagieren, sehen Sie in dem Artikel in der MZ vom 17. Januar "Leben mit dem Wasser".

Die Landesregierung hat nur auf die beiden Rückhaltebecken gesetzt, die nach der jetzt vorliegenden Hochwasserschutzkonzeption erst im Jahr 2018 (HRB Meisdorf) fertig sein sollen. Deshalb sind uns unsere Vorschläge überhaupt nicht peinlich; wir sind nach wie vor davon überzeugt, daß sie zum großen Teil schon längst umgesetzt sein könnten und den Menschen den geforderten Schutz geboten hätten. Auch jetzt noch würde deren zügige Umsetzung große Hochwasserschäden verhindern können.

Unsere Befürworter auf dieser Forumseite wissen sehr wohl, wo das Selketal liegt und sind um seine Erhaltung besorgt.

Wenn wir zu Spenden aufrufen, tun wir das nicht, um uns zu bereichern, sondern um unsere Argumente publizieren zu können. Wir verfügen leider nur über Geld aus Spenden im Gegensatz zur Landesregierung, die allein für die bisherige Planung der beiden HRB ca. 2 Mio € ausgegeben hat, ua. auch für Werbefilme und -prospekte.

Mit freundlichem Gruß
D Mahlo

 
153.) Michael S.(Dienstag, 21. Dez 2010)
Kommentar zur Homepage: Liebe Freunde!
Mein Freund Gerold Janssen, der immer die treibende Kraft bei der Rettung des NSG Hollerland in Bremen war, hat mir euren Flyer gegeben und mich gebeten, Euch dazu was zu schreiben. Das mach ich gerne! Nach allem, was ich darüber lese, wird hier mal wieder ohne die angemessene Rücksicht auf die Natur und natürliche Prozesse etwas geplant, das letztendlich mehr kaputt macht als es (vielleicht) rettet. Man muss eben immer wieder darauf verweisen, dass letztlich keine der natürlichen Funktionen der Landschaft (hier m.E. vor allem bezügl. Wasserhaushalt (Mengen, Speicherung, Wassergüte) und Waldfunktionen) ersetzt oder versetzt werden kann, wohl aber die Siedlungstätigkeit der Menschen. Wir hier in Bremen haben übrigens stark davon profitiert, dass wir viel Unterstützung durch Naturwissenschaftler hatten (ohne mich selbst damit loben zu wollen), das waren wichtige und hilfreiche Argumente und Drohungen vor gerichtlichen Auseinandersetzungen (weil eben heutzutage das nationale und EU-Naturschutzrecht sehr starke Argumente liefern kann). Dazu kam dann noch, ganz wichtig, der andauernde und höchst einfallsreiche zivile Ungehorsam, immer allen voran Gerold Janssen. Das hat in der Öffentlichkeit und Politik extrem viele Punkte gebracht, sodass am Ende die Parteien in der Bremischen Bürgerschaft (= Landtag) den dauerhaften Schutz verordneten. Sowas ist sicherlich etwas leichter innerhalb einer Stadt, wo es immer viele Stadtbürger gibt, die - meist aufgrund entsprechender Bildung - den Wert der Natur für die menschliche Existenz begreifen und auch selbst aktiv werden. Mehr kann ich von hier aus nicht für Euch tun, aber könnte wohl sein, dass wir mal mit dem Wohnwagen vorbei kommen, dann melden wir uns vorher.
Ich wünsche Euch weiterhin Mut, Entschlossenheit und Fantasie im Kampf ums Selketal!!
Vorher aber ein frohes Fest und ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr!
Beste Grüße aus dem verschneiten Bremen!
Michael S.

 
152.) david vino(Montag, 20. Dez 2010)
Kommentar zur Homepage: april '94 war das verheerende hochwasser, schlimm, kann da ehrlich
nicht mitreden, war zu der zeit in augsburg, hoerte ueber medien, zu
der zeit war schneeschmelze im harz mit ueber 1 meter schnee auf dem
brocken, sogar in thale gab's materielle zertoerung, trotz
rappbodetalsperre, habe wirklich keine ahnung von wasserwirtschaft,
weis nur, wenn die bayern, an denen ich nicht alles mag, an jedem
kleinen fluesschen so ein monster von rueckhaltebecken wie bei meisdorf
oder strasberg geplant, bauen wuerden, waere der tourismusfaktor im
alpenlaendle bald dahin, die bereuen doch heute schon die kanalisierung
der bajuwarischen donau fuer die binnenschifffahrt, frachtaufkommen
erfuellt nicht die erwartungen und die touristen bleiben auch aus, ich
sag nur altmuehltal, und die bayern haben viel hoehere berge als der
harz, daraus resultieren auch wildere alpenfluesse, eine ader fuer das
sportive haben die bayern auch, bayerische bauern mit landeigentum
wehren sich gegen den geschwindigkeitsrausch des kommerziellen
olympiazirkus, einmal die landschaft verbaut, jede romantik zugebaut,
was sagen die selketalkuhbauern zum thema rueckhaltebecken ? wird den
kuehen das saftige selkegras noch schmecken, wachsen nach einer
rueckhaltung sumpfpflanzen im tal anstatt fuenfblaettrigen klee's ?

 
151.) bose(Donnerstag, 16. Dez 2010)
Kommentar zur Homepage: 30 centimeter h²0 im keller ...
und wo ist das problem ?
wahrscheinlich war das fundament nicht dicht.
oh, ihr scheinheiligen,
das ist gar kein problem.
ein problem ist da,
wenn wasser nicht im keller,
sondern unterm keller ist,
so geschehen vor kurzem in einem tagebau.
häuser auf braunkohlehalden - no go area ---...---

 
150.) hallamasch(Dienstag, 14. Dez 2010)
Kommentar zur Homepage: Die Wälder in Harz sind übersäuert, so sieht's doch aus. Da wird wieder gekalkt werden müssen, weil die Stickoxide wieder mehr geworden sind, warum auch immer, sei es durch Verbrennungsmotoren oder Holzöfen, was weeß icke denn. Aber Selketal und Anrainer is Naturschutzgebiet, da darf gar nicht gekalkt werden. Und dann noch ein Steinbruch zwischen Kunstteich, Leimuferstraße, Meisdorfer Trift und Kohlenschacht. Der Steinbruch wird den geschwächten Bäumen auch noch das Wasser abgraben. Da wachsen doch dann nur noch Birken und Heidelbeeren. Aber so sind die Etikette hierzulande, erst kommt der Maximalprofit und dann die Natur. Das liegt in der Natur des Landes und seiner Menschen. So sind die Umgangsformen. Da brauchst'e nur mal im Straßenverkehr gucken, erst kommt der Autofahrer und dann der Fußgänger, und wehe, du machst als Fußgänger nicht flinke Beine, kommt einer deswegs, ein Schneepflug, ein Müllauto oder auch nur ein schnöder PKW. Gegenbeispiele gibt's auch, mußt du gucken, nach Holland, da haben Radfahrer noch Vorfahrt. Nein, ein Staudamm im Selketal mit Durchlaß brauchen wir auch nicht. Aber es gibt Schlimmeres, zum Beispiel Eisenbahnen, die radioaktive Reste aus Atomkraftwerken quer durch Sachsen Anhalt transportieren, von Karlsruhe nach Lubmin, och der nächste Wech. Atomkraft zur Stromerzeugung ? NEIN DANKE !
 
Antwort der BI :
Der anonyme Schreiber hat den Naturschutz im Selketal in einen weitreichenden Zusammenhang mit anderen Umweltproblemen gestellt. Das ist durchaus beachtenswert.
D M

 
149.) watmutdatmut(Donnerstag, 09. Dez 2010)
Kommentar zur Homepage: Was wäre unsre schöne Selke ohne ihr Tal ? - Ein Fluß in der Ebene.
Romantik lebt von Kontrasten, Fluß-Ebene, Fluß-Hügel. Ich wohne in
hügeligem Lande, die Bauernwiesen sollen durch Felicitas, die Göttin
des Rechts , geschrotet werden - mit der Begründung, nur hier, und nur
hier allein ward ein solch einzigartigartig Gestein gefunden.
...................................
 
Antwort der BI :
Der folgende Text des anoymen Schreibers wurde gelöscht.
DM

 
148.) Peter Müller(Montag, 06. Dez 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Sehr geehrter Herr Mahlo,
bezugnehmend auf Ihre Antwort an den \"Selkeanwohner\" hätte ich gern mal gewusst woran sich die Pegelstände orientieren.
Ich wohne in Hedersleben und konnte früher in der Selke an vielen Stellen, beim Baden, nicht einmal stehen. Es waren Fußtiefen von mehr als 2 Meter zu finden ( nicht nur in Hedersleben, auch in Richtung Hoym). Auch die Flußbreite hat sich an vielen Stellen teilweise stark verringert. Heute kann man im Sommer mit Gummistiefeln im Flußbett wandern. (Mal übertrieb und natürlich nicht überall).
Schon bei geringem Niederschlag tritt die Selke aus ihrem Bett. Was dann auch noch zum Teil in Richtung Hedersleben geschieht, da die Ufer auf der gegenüber liegenden Seite teilweise erhöht wurden.
Kann es dadurch zu den stark gestiegenen Grundwasserständen, wie beschrieben, kommen?
Außerdem hätte ich gern gewuss was das Wehr in Gatersleben für eine Bedeutung und Aufgabe hat und warum es so aufwendig erneuert wurde.

mfG. Peter Müller.
 
Antwort der BI :
Sehr geehrter Herr Müller !
Die Wasserstände an den einzelnen Pegeln sind individuell und nicht nach einem einheitlichen Standard vom Betreiber festgelegt worden. Die Wasserstände sind daher nur für denjenigen aussagekräftig, der aus Kenntnis der Ortslage einschätzen kann, ob ein Wasserstand von z.B. 2,24 m viel oder wenig ist. Ich halte daher die Angabe der Durchflußmenge in m³/s für aussagekräftiger. Beides kann bei http://www.hochwasservorhersage.sachsen-anhalt.de/ tagaktuell abgefragt werden.
Daß die Selke und vor allem die Mühlgräben nicht gepflegt wurden und werden, ist einer unserer Vorwürfe gegen den LHW. Sicher hat man im Laufe der Jahre die Auffüllung von Tiefen durch Geschiebe, das der Fluß natürlicherweise mit sich führt, zugelassen. Da aber das Längsprofil eines Flusses primär von dem Höhenunterschied zwischen Quelle und Mündung bestimmt wird, kann an dem Wasserspiegel zwischendurch - insbesondere in der Nähe der Mündung - nicht sehr viel geändert werden; er reguliert sich nach der Menge des fließenden Wassers. Deshalb nehme ich an, daß der Anstieg des Wassers in Ihrem Keller andere Ursachen hat.
Das Wehr in Gatersleben ist ohne daß wir von der Planung und dem Bau Kenntnis hatten, gebaut worden. Es ist auch nicht in den Variantenuntersuchungen zum Hochwasserschutz in der Selkeaue erwähnt. Daher nehmen wir an, daß es für den Hochwasserschutz keine Bedeutung hat. Vielleicht glaubte der LHW, mit dieser Aktion zeigen zu können, daß was getan wird und damit die Bürgermeisterin beruhigen zu können.
Mit freundlichem Gruß
Detlef Mahlo

 
147.) selkeanwohner(Sonntag, 14. Nov 2010)
Kommentar zur Homepage: Hallo, ihr fleißigen Naturschützer!
Habe seit letzter Nacht wieder 30cm Wasser im Keller.
Vielen Dank!
 

Antwort der BI :
Sehr geehrter Selkeanwohner !
Bei uns brauchen Sie sich nicht für das Wasser in Ihrem Keller zu bedanken, denn wir haben den starken Regen nicht bestellt.
Leider verraten Sie nicht, wo Sie wohnen. Ich nehme nicht an, daß Wasser aus der Selke in Ihren Keller geflossen ist. Dazu waren die Wasserstände viel zu niedrig. (siehe Pegelstände im Internet) Und gegen Regen helfen keine Hochwasser-Schutzmaßnahmen. In Ballenstedt hat es auch Probleme gegeben.
Ihren "Dank" interpretiere ich so, daß Sie meinen wir hätten Hochwasserschutzmaßnahmen verhindert. Welche sollen das denn sein ? Im Gegenteil; wenn unsere Alternativen vom LHW angenommen worden wären, könnte die Selkeaue schon gut geschützt sein.
Die Klimaforscher haben schon vor Jahren gewarnt, daß uns die von uns Menschen gemachte Klimaveränderung viele Katastrophen wie Stürme, Dürre, Überschwemmungen und Starkregen - wie diesen am 14. Nov. - bringen wird.
Detlef Mahlo

 
146.) Hans Ulrich(Dienstag, 14. Sep 2010)
Kommentar zur Homepage: Liebe Bürger initiative,
ich hätte gern mal gewusst wer von Ihnen im Hochwassergebiet wohnt und davon betroffen ist.

mfG.
 
Antwort der BI :
Sehr geehrter Herr Ulrich !
Seien Sie versichert, daß unsere Bürgerinitiative eine große Zahl von Mitgliedern hat, auch im Sprecherrat, die im Hochwassergebiet wohnen und von dem Hochwasser 1994 betroffen waren.
Wir veröffentlichen natürlich keine Mitgliederliste, aber wenn Sie selbst Mitglied werden möchten, können Sie die betreffenden Personen ja kennenlernen.
Detlef Mahlo

 
145.) L. Münzner(Sonntag, 12. Sep 2010)
Kommentar zur Homepage: Naja, heute hatte ich einen Zettel im Briefkasten auf dem steht das im Selketal bei Meisdorf kein Damm gebaut werden darf und braucht. Schön denke ich noch so bei mir aber dann erfahre ich beim lesen man könnte dafür ruhig den Uhlenbach stauen, ist nicht so viel wert??? Für wen denn???
Klar es gibt da keine Kneipen und Pommesbuden die erhaltenswert wären. Dabei wurde doch gerade im letzten Jahr eine Fischtreppe von der Selke zum Uhlenbach sowie einer Sohlgleite im Uhlenbach gebaut damit wieder mehr Leben einzieht.
Noch besser kommt es ganz am Ende der Argumente. Wenn alle aufgeführten Maßnahmen zu gering ausfallen könnte man ja die Selke immer noch bei Straßberg stauen.
Wo ist bitteschön der Unterschied zwischen Straßberg und Meisdorf?

Warum soll überhaupt gestaut werden?
Warum baut der Mensch "in die Natur" also dicht am Wasser und behauptet dann sich vor der Natur schützen zu müssen???

Schönen Gruß aus dem Selketal
 
144.) robert gehfort(Mittwoch, 18. Aug 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Von den Bayern lernen, heißt siegen lernen, die haben in Rosenheim zur Landesgartenschau ehemalige innerörtliche Wasserläufe ans Tageslicht gebracht, so daß die Hochwassergefahr sank. Das könnte man so auch in den Harzgemeinden praktizieren, die an der Selke liegen. Denn, welche Möglichkeiten für den Hochwasserschutz innerhalb des Harzes gibt es schon für die Menschen ? Das Selketal ist schmal, an manchen Stellen sogar steil, da bietet sich wenig Raum für Überflutungsflächen. Die zerstörerische Wirkung von Wasser ist: Menge mal Zeit. Lokal und in großen Mengen kommen zur Zeit Niederschläge danieder, siehe Kirnitzschtal in Sachsen. Aber die Zeit, in der ein Wasservolumen anfällt, ist beeinflussbar. Das fängt an mit dem Aufhören der Kanalisierung von Bächen, insbesondere der Zuflüsse zur Selke, die im geschlossenen Rohr einfach mehr Wucht entwickeln müssen, als ein ungeordnetes System an frischer Luft, sowie die Unsitte, die nach 94 hier eingekehrt ist: Betonmauer, möglichst steil, möglichst hoch, für maximale Fließgeschwindigkeit und vermeintlichen Hochwasserschutz, ja, vielleicht für Mägdesprung, aber nicht für Meisdorf, das is jetz aber auch keine Solidaritätsbekundigung von Mägdesprung: möglichst schnell raus mit den Wassermassen aus'm Harz, und das Harzvorland kann dann sehn, wo es bleibt :(. Nein, Hochwasserschutz fängt bei flachen Flußufern an, setzt sich fort in der Einräumung großvolumiger Steine in's Flußbett zur Umwandlung der Strömungs- in Schall-und Reibungsenergie, Erst wenn das alles getan ist, kann man ein Rückhaltebecken von 3 Meter Höhe bauen, denn das hätte für 94 gereicht. aber nicht erst vor Meisdorf, sondern, vor Alexisbad, dort wo die Wasser der Friedrichsbrunnen die Selke speisen.

 
143.) bodo bach(Montag, 19. Jul 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Die Überdimensionalität des geplanten Rückhaltebeckens unterhalb des Falkensteins ist nur eine "Perle" in der Kette der Peinlichkeiten landesregiererischer Landschaftsgestaltung, manche sagen Größenwahn dazu.
Ich darf an die Kläranlagen erinnern, die, gleichfalls in den 90'ern geplant, für eine damalige Bevölkerungszahl, heute unser Trinkwasser verteuern, oder den Bau von Atomkraftwerken an der Elbe, der Elbe, die in Dresden mal wieder Niedrigwasser führt, und bei 28° Wassertemperatur werden die abgeschaltet, mir fällt noch die "Ertüchtigung" sachsen-anhaltinischer Flüsse für die Binnenschifffahrt ein, oder die Privatisierung von Wasserwerken.
Gestern, ja da konnte man noch beliebig umspringen, mit dem Wasserreservoir, aber das war vor 20 Jahren. Heute sind Landwirte gezwungen, das Korn vor der Zeit vom Halm zu holen, wegen Trockenheit.
Spendet die Gelder für den "grünen" Damm im Selketal nach Afrika, liebe Institute für Landwirtschaft und Unterwelt, die haben ZUWENIG Süßwasser.

 
142.) Prof. Dr. R. Würzberg(Dienstag, 23. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: In Meyers Konservationslexikon aus dem Jahre 1897 kann man unter dem Stichwort Selke folgendes lesen:
" rechtsseitiger Nebenfluss der Bode, entspringt bei Stiege im Unterharz, fließt zuerst in nordöstlicher, zuletzt in nordwestlicher Richtung und mündet unterhalb Hedersleben im preußischen Regierungsbezirk Magdeburg. Bis zu ihrem Austritt aus dem Harz bei Meisdorf bildet sie das 22 km lange Selketal, das, von schönbewaldeten Bergen und pittoresken Felsenmassen eingeschlossen, in immer neuem Wechsel die anmutigsten Landschaftsbilder darbietet. ….."
So wie sie vor über 100 Jahren beschrieben wurde, kann man diese Landschaft auch gegenwärtig noch bewundern. Große Teile wurden unter Naturschutz gestellt, da es hier noch eine schützenswerte Umwelt gibt. Von ganz besonderem Reiz ist der Abschnitt zwischen der Selkemühle und der Talmühle, in dem sich unter Naturschutz gestellte Bereiche befinden.
Genau in diesem wohl schönsten Teil des Selketales soll nun ein Hochwasserrückhaltebecken gebaut werden, das schon allein durch seine Größe eine Landschaftszerstörung darstellt. Unvermeidbar würde es dort zu Umweltschäden kommen. Um die Funktionsfähigkeit einer solchen Anlage zu gewährleisten, müsste der Baumbestand der Flussaue mindestens teilweise abgeholzt werden. Bei jedem Anstau der Selke käme es im Rückstaubereich zu Ablagerungen mit allem, was vom Hochwasser mitgerissenen wurde: Geröll, Schlamm, Ast- und Baumwerk sowie Müll. Selbst mitgeführte Mineralölrückstände wären zu befürchten, da bei größerem Hochwasser Überflutungen der Ortschaften oberhalb des geplanten Stauraumes und damit auch Beschädigungen von Ölheizungsanlagen nicht vermeidbar sind. Beim Hochwasser der Elbe im Jahre 2002 bemerkte man bei Annäherung an den Fluss zunächst vor allem den durchdringenden Geruch nach Mineralöl, das aus vielen größeren und kleineren Heizanlagen vom Wasser mitgeführt wurde. Im Selketal würde das vom Wasser abtransportierte Mineralöl im Staubereich wie von einem Ölabscheider aufgefangen und abgelagert werden.
Durch das Rückhaltebecken werden selbstverständlich auch kleinere Flutwellen aufgestaut, die sonst ohne Schäden für die Anlieger abfließen konnten. Nun kommt es immer, wenn die ankommende Wassermenge die Durchlasskapazität der Drosselöffnung im Damm übersteigt, zu Überflutungen und damit zu den Ablagerungen in der Flussaue. Die Zerstörung des einmaligen Naturschutzgebiet "Selketal" ist unvermeidbar.
Das Rückhaltebecken soll für ein Hochwasser mit der Überschreitungswahrscheinlichkeit von 100 Jahren gebaut werden. Sollte es jedoch wie im Jahre 1994 zu einer größeren Flutwelle kommen, strömt der Fluss nach der Füllung des Beckens ungehemmt über den Rückhaltedamm.
Katastrophal aber wäre eine Verstopfung der Abflussöffnung im Damm, verursacht durch das von der Hochwasserwelle mitgeführte Schwemmgut. Auch wenn es nicht zu einem Dammbruch käme, wäre das Rückhaltebecken wirkungslos. Die flussabwärts gelegen Gemeinden, die sich natürlich auf den Hochwasserschutz verlassen, wären in solchen Fällen völlig ungeschützt! Man wird einwenden, dass sich solche Hochwasserwirkungen durch technische Maßnahmen wie z. B. Anbringen von Gittern direkt vor dem Damm verhindern lassen. Aber als Folge der Starkregenfälle im Jahr 2002 brach der Damm eines Rückhaltebeckens bei Glashütte (Sachsen) genau aus diesem Grund, obwohl die Gefährdung eines Staudammes durch Hochwassertreibgut natürlich bekannt war.

Alle hier nur skizzierten Folgen dieses mehr als fraglichen Bauvorhabens wurden bereits ausführlich von der "Bürgerinitiative naturnaher Hochwasserschutz Selke" dargelegt. Mit den sachlichen Vorschlägen der Bürgerinitiative wurde nachgewiesen, dass Hochwasserschutz des gesamten Selketales möglich ist, auch wenn auf das Hochwasserrückhaltebecken bei Meisdorf verzichtet wird.
Man sollte erwarten, dass sich Herr Dr. Aeikens, der verantwortliche Minister, den Bemühungen der Bürgerinitiative nicht verschließt, denn auf der Internetseite des Agrar- und Umweltministeriums heißt es:
"Naturschutz ist ein Instrument, um regionale Entwicklungen in Verantwortung für künftige Generationen nachhaltig zu gestalten. Dabei sollen der Schutz der biologischen Vielfalt, das Streben nach wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und die Erhaltung kultureller Werte vereint werden."
Genau dieses Verantwortungsbewusstsein wird von der Landesregierung erwartet.
Herr Minister, werden Sie Schirmherr des Selketales!


Die Unterzeichner dieses Protestes stammen aus Ballenstedt. Auch wenn sie dort heute nicht mehr leben, sind sie immer noch mit ihrer alten Heimat verbunden.

Dr. V. Claudi, Merseburg
Dipl.-Chem. H. Claudi, Merseburg
Dipl.-Ing. M. Keidel, Remseck
Dr. F. Rösler, Halle
Prof. Dr. R. Würzberg, Radeburg/Sa.


 
141.) Joerg Lorber(Dienstag, 23. Mär 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Eher durch Zufall bin ich auf Ihre Homepage gestossen, um festzustellen wie bedroht das von mir so geliebte Selketal ist.
Ich bin entsetzt.
Ich selbst wohne in Erfurt, fahre aber so oft es geht in den schoenen Harz, obwohl zum Beispiel der Thueringer Wald gleich "um die Ecke" liegt.
Den mag ich aber nicht so, da das Gebiet meist von langweiligen Fichtenmonokulturen und einer relativen Artenarmmut gepreagt ist.
Das scheint mir in einigen Gebieten des Harzes wohl anders zu sein.
Unter anderem im Selketal, wenn ich das als Laie richtig einschatze.
Es ist ein landschaftlich wunderschoenes Gebiet, und neben Bode- und Wippertal ein Quell der Entspannung und Freude für mich ganz persoenlich.
Nicht zu fassen, das dieses Idyll zerstoert werden soll...
Manchmal habe ich den Eindruck, die Leute in diversen Ministerien hassen die Natur und Urspruenglichkeit von Landschaften.
Ich wuensche den Initiatoren und Unterstuetzern Ihrer Initiative allen denkbaren Erfolg. Ich werde selbstverstaendlich auch eine Protestmail an das entsprechende Ministerium in Magdeburg schreiben.
Ueber den Stand der Dinge halte ich mich auf den Laufenden.
Lat but not least werde ich bei jeder Gelegenheit erneut im schoenen Tal wandern gehen.

Viel Erfolg !! Joerg Lorber
Erfurt

 
140.) chaot(Mittwoch, 17. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: @höre mit fünnef, aber so schlimm war das Hochwasser heuer bei Meisdorf auch net. Das Meisdorfer Schloß is trocken geblieben, hat trockenen Auges seine Musik auf Unterhaltung umgestellt. Ist schon klar, die Kulturgüter müssen erhalten werden, dabei darf ich erinnern, auch ein mozart war ein punkt aus verblichner erblassenschaft, und soviel volumen hatte die selke nun im 94'er jahr auch nicht, dass es hoym überschwemmte, nein, erst getel aus ballenstedt machte den acker oberhalb hoyms schwimmfähig, aber das war auch eine besondere wetterlage , 94, eine ausnahmesituation, in der in thale die uferpromenaden der bode tatsächlich unter wasser standen, und allein das ist meine intention, ein jahrhundertereignis, und es wird ein selketal versaut und in strassberg ein neus faschodepot gebaut,a men( in strassberg deponieren sie altölfässer in ufernähe )

 
139.) M. Merzberger(Sonntag, 07. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: Hallo, wir sind hier zu Besuch und wundern uns, dass seit Jahren, fast Jahrzehnten, hier nichts passiert und die Anwohner Jahr für Jahr wieder ihre Angst vor Hochwasser haben müssen.
Deshalb meine Frage: Sind denn die örtlichen Volksvertreter informiert und wenn ja, warum hört man von denen garnichts? Was haben die bisher getan?
Viele Grüße ins Selketal

 
138.) tab-taste(Samstag, 06. Mär 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: danke, anke, hier is von der selke die rede, aber was wäre die selke ohne das selktal ? - ein mäandernder fluss im urstromtal, der harz ist ager keine endmoräne, er ist einmalig im spiel von vulkangestein und erosion

 
137.) Selkenachbar#2(Mittwoch, 03. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: Danke an H.-J. Kühne für seinen Beitrag vom 01.03.2010 !
Er trifft den Nagel auf den Kopf.
Bisher (in diesem Jahr) blieb die Selke noch in ihrem Bett, wie lange noch?
Das Flussbett ist (z.B. in Hoym, beim Sportplatz) zunehmend vermüllt und zugewuchert, da ist noch nie etwas getan worden *).
Geld war und ist genug da, nach 1994/1995 ist noch nicht einmal alles Landesgeld abgerufen worden, sondern z.T. verfallen!
Wir bezahlen mit unseren Steuern Monsterämter und -behörden (LHW 400 „Beschäftigte“!), ohne dass etwas Sichtbares und Nützliches geschieht.
Das Gemeine an der Sache ist, dass die Naturschützer (ob sie nun Recht haben oder nicht; man muss auch manchmal übertreiben, um überhaupt gehört zu werden!) als Alibi für die behördliche Untätigkeit missbraucht werden: Zitat TSB „…Prüfungen im Rahmen des Naturschutzes verzögerten die Planungen und den Bau bis zur heutigen Zeit.“.
*) Ist es nicht schön, dass es trotzdem noch Stellen gibt, wo man Akustic-Doppler-Current-Profiler-Schiffchen fahren lassen kann (MZ vom 03. März 2010)?

Außerdem: Bald kommt ja wieder der jährliche Betriebsausflug, genannt „Gewässerschau“…, frische Luft ist ja so gesund, nach dem langen Jahr im Bürosessel!

Wir sollten uns immer wieder vor Augen halten: WIR bezahlen diese Leute!

 
136.) H.-J.Kühne(Montag, 01. Mär 2010)
Kommentar zur Homepage: Hallo,

als Anwohner mit regelmässiger Erfahrug, was Hochwasser für Grundstücksbesitzer bedeutet, habe ich diese Diskussionen satt.
Tut endlich etwas dagegen! Was,ist mir egal, Hauptsache die Maß-
nahme ist wirksam!
Die Ökospinner, die sich hier gegen das RHB zu Wort melden, wohnen garantiert weit genug weg vom Wasser.
Fakt ist, daß sich das Flußbett seit der Begradigung und Einfassung
in den 60er Jahren um ca. 40cm erhöht hat. Durch die größere Fließ-
geschwindigkeit wurde Geröll abgelagert, welches auch enlich mal
wieder durch ausbaggern entfernt werden müßte.
Bäume und wucherndes Gehölz an und in der Seke sollten innerhalb der Ortslagen gepflegt werden.
Hier wo seit Jahrhunderten sich Menschen angesiedelt haben, sollen
diese jetzt vor der Natur zurückstecken?
Das kann es ja wohl nicht sein....

MfG
H.-J.Kühne

 
135.) schlemihl schoschon(Montag, 22. Feb 2010)
Kommentar zur Homepage: eine talsperre unterhalb von mägdesprung - eine provinzposse. will
man eine hochwasserwelle mittels rückhaltebecken abebben, dann wär
alexisbad ein guter standort, ein natürlicher platz für's
zementgiessen zwischen erstarrtem stein, seid ihr doof , oder was ?
früher war hier alles meer, und da hat sich auch keiner aufgeregt.
die cdu-apokalyptiker, die mit unterbrechung seit 1990 hierrumlaufen
sollten sich mal ins geschichtsbuch schreiben, daß saumagen gehirn
verkleistert, oh, ja, in braunlage wird freibrüstig
schlittengefahren, schmilzt dahin im ozean ozonaler disharmonie

 
134.) carl cherokee(Donnerstag, 18. Feb 2010)
Kommentar zur Homepage: bezugnehmend auf ihr home-verzeichnis, würde die selke in den auen
nicht über die ufer treten, dann wärs's keine aue und zu den kleinen
orten, wie z.B. meisdorf, kann unsereins nur das haupt schüchteln,
meisdorf blüht an den hängen des selketals, fragen sie mal alte
meisdorfer, der ortskern liegt oberhalb der aue, was direkt am
flusse liegt, is das wasserwerk, und das is auch gut so, nur, das
beschwert sich nie über überschwemmungen, komisch, nicht ? die natur
muss sich eben den cdu-proleten anpassen, und nicht umgekehrt,
siehe: saalekanal, dort ist von schiffen mit flachem tiefgang die
rede, bis heute werden sie nicht gebaut, so auch in meisdorf, oder
kukkuksermsleben oder starhedersleben: grundstück 1 m entfernt vom
wasser, doch es steht im keller, durch gestautes grundwasser, also,
pass er !

 
133.) fridolin bucklzwerch(Montag, 08. Feb 2010)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Ungewöhnlich durchgehend kalt ist heuer der Winter. Da gefriert der Boden, auch der von Flüssen, die Sohle. Selketalmühlenbesitzer können ein Lied davon singen, daß sich dabei Grundeis in Flüssen bildet, das steigt nach oben und staut den Wasserfluß. Mit Motorsägen haben sie an Brücken das Oberflächeneis abgetragen, mit schweren Bulldozern das Eis aus Selke geholt. Dafür wurde Auenholz geschlagen und Erdboden verdichtet, was soll'n da im Frühjahr noch wachsen ? Sogar Sprengstoff wollten die Floriansjünger schon entzünden zur Vermeidung von Mühlenvereisung, ich hab's genau gesehn, im Mitteldeutschen Rundfunk. Nein, vom Grunde des Flusses her kam das Eis, meinetwegen in Mägdesprung oder Straßberg, um an der Selketalmühle das Wasser zu stauen, ja, da müßte sich meiner Meinung nach der Wirt und Müller von der Selkemühle mal fragen, warum gerade bei ihm das Nadelöhr für den Fluß besteht, liegt daß vielleicht an Bebauung in Flußaue ? Und nicht immer gleich die DDR-Feuerwehr rufen, die wollten schon eine sozialistische Staumauer im Selketal bauen, wenn auch keine Nationale, schaut Euch Wippra an, die soffen trotz Talsperre ab, oder , gerade drum

 
132.) Selkenachbar(Dienstag, 12. Jän 2010)
Kommentar zur Homepage: Nachtrag #3:

Zitat aus MZ vom 12.01.2010, Seite 3:

…“Die Speicher an den Talsperren sind leer, sagt Henning, an der Rappbodetalsperre werde gerade noch nachreguliert.“…

Wenn also zutrifft, was
a) Frau Westermann am 06.01.10 im Wochenspiegel mitteilte,
b) Herr Henning am 12.01.10 mitteilen ließ,
kann man nur ausrufen:
Das ist aber schnell gegangen!

 
131.) Selkenachbar(Freitag, 08. Jän 2010)
Kommentar zur Homepage: Selke-Hochwasserschutz…in Wochenspiegel ASL vom 06.01.2010

Frau Annette Westermann von der Bürgerinitiative naturnaher Hochwasserschutz sei herzlich gedankt für den spannenden und informativen Artikel „Selke-Hochwasserschutz für 2010 schon versäumt“ im Wochenspiegel Aschersleben vom 06.01.2010 !

Hier ein Ausschnitt für die Macher dieser Webseite und den einen Mitleser:
…“Diese Nutzungsmöglichkeit (der über 20 Teiche im Harz für den Hochwasserschutz) ist dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz Sachsen-Anhalts bekann, im Hochwasseraktionsplan Selke werden solche Möglichkeiten genannt.
Aber schauen wir uns die Teiche und Talsperren im Harz an, so sind sie zur Zeit randvoll mit Wasser gefüllt…die große Chance, den Unterlauf vor Frühjahrshochwasser zu schützen, ist wieder einmal vertan.“…“Derzeit gefüllte Teiche im Oberlauf lassen vermuten, dass Hochwasserschutz weder gewollt noch erstrebenswert ist.“…
Diesen Aufsatz werden die Versicherungen mit Interesse lesen. Sie wissen jetzt , an wen sie sich im Schadensfalle mit Regressforderungen zu wenden hätten.

Wer vor diesem Artikel die Augen ganz ganz fest zukneifen muss und wird, sind die Bürgermeister und „Volksvertreter“ der Anliegergemeinden.
Sie müssten ansonsten unverzüglich tätig werden. Brauchen sie aber nicht, ihre Häuser stehen ja nicht in hochwassergefährdeten Gebieten. Außerdem macht so etwas natürlich Arbeit.
Aber: Sollte es nicht vielleicht möglich sein, mit vorgehaltener Wasserpistole wenigstens einen der 500 (fünfhundert !!!) - von uns Steuerzahlern mit fetten Gehältern und Pensionen versorgten - „Bediensteten“ der Monsterbehörde LHW Sachsen-Anhalt, (siehe dort das „Organigramm“ - ein Skandal! - im Vergleich zu 2008 jedoch schamhaft deutlich abgespeckt!) dazu zu bewegen, sich einmal aus seinem Sessel zu erheben und sich dieser Sache anzunehmen?
Man könnte ja inzwischen ein bisschen Wasser aus den Talsperren und Teichen ablassen („Abgabe“), um den Hochwasserrückhalteraum zu erhöhen.
Für den Wasser-Verlust müsste allerdings Herr Henning (hier mal nicht als Chef des LHW sondern des TSB !) durch eine Gehaltsverdoppelung entschädigt werden.
Geld ist ja genug da, wie man dem nächsten Schwarzbuch garantiert wieder entnehmen kann…



 
130.) johannes(Dienstag, 01. Dez 2009)
Kommentar zur Homepage: Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein." - Christian Morgenstern

 
129.) Hubert Rauch - Magdeburg(Donnerstag, 09. Jul 2009)
EMail:
Kommentar zur Homepage: Eine sehr freudige Nachricht habe ich heute abend im TV "mdr" gesehen. Unsere Freunde in Nordbrandenburg in Wittstock haben einen wunderbaren Heimsieg gegen einen staatlichen "Riesen" und schweren Streitgegner - der Bundeswehr eingefahren !! Das über Jahrzehnte, seit etwa 1992 von der Bundeswehr geforderte "Bombodrom" ist ab heute vom Tisch !!!! Nun kann die herrliche Wittstocker Heide dank der unermüdlichen, zähen und jahrelangen Bemühungen der Bürgeriniative "Freie Heide" das werden was sie auch sein muß. Eine freie Heide für Touristen und Natur! Auch wir als Familie und Fan's von MV haben bei Besuchen dort im Norden immer wieder unseren Anteil dazu geleistet. Ich gratuliere von hier aus dieser Bürgerbewegung ganz herzlich und wünsche der Heide nun allerbeste Genesung !! Das soll allerdings auch für uns hier in Ballenstedt und Umgebung ein Leucht-Zeichen sein, nicht aufzuhören.
Ich denke mal, auch wir werden gegen unsere zwei Großprojekte noch jedemenge Kraft brauchen bis auch diese vom Tisch gefegt sind. Und das sind nicht nur Ballenstedter Probleme, die Folgeerscheinungen suchen sich nicht bestimmte Orte aus, hier müssen "Alle" fest zusammenhalten ... Weitermachen und kämpfen - nichts ist unmöglich !!
Gruß aus MD - Hubert Rauch

 
128.) Benjamin P.(Dienstag, 19. Mai 2009)
Kommentar zur Homepage: Ich finde es einfach unerträglich, dass wirklich jedes bischen der natur die wir uns noch lassen technischen Maßnahmen weichen muss....
So gehts nicht weiter!

Daher unterstütze ich die Forderungen
 
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